Die Merkaba Meditation Anleitung

Seinen Atem spüren, dabei Energie und Liebe empfinden, das gelingt nur jenem, der sich auch damit beschäftigt. Einmal reicht hier nicht, sondern man muss viel Zeit zum meditieren lernen investieren. Zeit, die man sich nehmen sollte, denn wer die Merkaba Atemtechnik beherrscht, der fühlt sich frei, sorgenlos und hat das Gefühl in einer anderen Sphäre zu schweben. Länger habe ich jetzt nichts mehr von mir hören lassen. Ich habe jedoch die Zeit genutzt, diese Merkaba Meditationsanleitung für euch zu entwickeln. Sie ist ein bisschen ausführlicher und damit länger geworden wie meine bisherigen Meditationsübungen. Hoffentich gefällt sie euch!? 🙂

Neben der richtigen Atmung muss man auch Kenntnisse über die sieben Chakren haben. Sie verteilen sich in unserem Körper und dienen als Anlaufstelle bei der Heilung von bestimmten Beschwerden.

  1. Das erste Chakra, das Wurzelchakra findet man zwischen Anus und den Genitalien.
  2. Das Zweite, das Sakralchakra findet man unterhalb des Bauchnabels.
  3. Das dritte Chakra wird auch als Sonnengeflecht bezeichnet und ist das Solarplexuschakra.
  4. Das Herzchakra findet man in Höhe des Herzens. Es ist dein viertes Chakra.
  5. Das fünfte Chakra ist das Halschakra und ist leicht zu finden.
  6. Das sechste Chakra ist das Scheitelchakra und befindet sich an der Stelle, an der das dritte Auge sitzt, sprich zwischen den Augenbrauen.
  7. Das letzte und zugleich siebte Chakra ist das Kronenchakra. Es sitzt etwa zwei Fußlängen über deinem Kopf, und öffnet sich wie eine Lotusblume dem Himmel entgegen.

Vorbereitung

Bevor es mit dem richtigen Atmen losgehen kann, sind einige Vorübungen ganz wichtig. Setze dich dabei entspannt hin. Zuerst müssen die Chakren geöffnet und aufgeladen werden. Das geht mit ein wenig Fingergefühl. Nimm dafür deinen Daumen, den Zeigefinger und den Mittelfinger und verbinde sie miteinander. Lasse den Zeige- und Mittelfinger zum Dritten Auge zeigen. Stelle dir dabei vor, wie ein Energiestrahl auf das Kronenchakra trifft und es reinigt. Es löst dabei alle Blockaden und lädt es auf mit neuer, kraftvoller Energie. Wiederhole diesen Energiestrahl auch bei den anderen Chakren und zwar in folgender Reihenfolge:

  1. Kronenchakra
  2. Scheitelchakra
  3. Halschakra
  4. Herzchakra
  5. Solarplexus Chakra
  6. Sakralchakra
  7. Wurzelchakra

Nun kann es gleich losgehen mit der Merkaba-Atem-Meditation. Setze dich entspannt hin. Strecke das Rückgrat, sodass es gerade ist und die Energien frei fließen können. Öffne nun das Herzchakra. Spüre, wie es bereit ist, Liebe zu empfangen und auch weiterzugeben. Nur mit Liebe kannst du die „MER-KA-BA“ aktivieren. Ohne Licht und Liebe wird es dir nicht gelingen.

Anleitung Merkaba-Atem-Meditation

Wie du weißt, ist die Merkaba-Atem-Meditation eine Atemtechnik. Sie wird in 18 Atemschritten unterteilt. Diese haben unterschiedliche Funktionen, die nun im einzelnen besprochen werden. Bevor man mit den ersten Atemschritten beginnen kann, sollte man etwas von Tetraeder gehört haben. Sie befinden sich in deinem Körper.

Das nach oben weisende elektrisch männliche Tetraeder befindet sich eine Handbreit oberhalb des Kopfes. Es ist Richtung der Sonne gerichtet und wird mit dem Einatmen assoziiert. Die untere Hälfte des Tetraeders befindet sich in Höhe der Knie.

Neben dem männlichen gibt es auch noch den magnetischen, weiblichen Tetraeder. Er ist nach unten in Richtung Erd-Mittelpunkt gerichtet. Die Spitze liegt in Höhe der Füße und der untere Teil in Höhe des Herzens. Er wird mit dem Ausatmen assoziiert.

Nun kannst du mit den Atemschritten eins bis sechs beginnen. Fühle in deinem Herzen Liebe. Mit diesen ersten sechs Schritten wirst du die Polaritäten deiner elektrischen Schaltkreise ins Gleichgewicht bringen. Es kommen bei dieser Atemübung beide Tetraeder vor. Schalte dabei immer schnell um. So wie du einen Lichtschalter ein oder ausschaltest.

Neben dem richtigen Ein- und Ausatmen müssen auch die Finger bewegt werden. Bei jedem Atemzug musst du andere Finger miteinander verbinden.

  • Lege die Handflächen nach oben. Folgende Zahlen stehen für folgende Finger: Daumen (1),  Zeigefinger (2), Mittelfinger (3), Ringfinger (4), kleiner Finger (5)  Beginne nun mit dem ersten Atemschritt. Atme dabei sieben Sekunden ein und visualisiere deinen männlichen Tetraeder. Berühre dabei die Finger eins und zwei. Visualisiere ein Licht, dass deinen Körper erfüllt. Atem dann ohne Pause wieder sieben Sekunden aus.
  • Halte dann den Atem für fünf Sekunden an und beginne wieder von vorne, jedoch mit dem zweiten Atemschritt. Hier die Finger eins und drei berühren lassen. Danach fahre mit den Schritten 3 bis 6 fort. Die Atmung bleibt immer gleich, nur die Finger verändern sich. Bei drei berühren sich eins und vier. Bei der Atmung vier sind es die Finger eins plus fünf. Bei dem fünften Atemzug sind es die Finger eins und zwei. Der letzte Atemzug wird mit den Fingern eins und drei unterstützt.
  • Wiederhole alle Schritte nun sechs mal.

Deine Augen bleiben geschlossen. Lasse sie erst zum Zentrum blicken und dann ganz schnell nach unten. Ein elektrischer Impuls wird folgen. Genieße ihn, wer weiß, was sonst noch dabei passiert.

Wiederhole diesen Atemzyklus sofort, außer beim 6. Zyklus,, hier fährst du dann mit den nächsten Atemschritten weiter.

  • Es geht nun um die Schritte 7 bis 13. Nun wird es Zeit, dass du ein kugelförmiges Atmen herstellst. Hierzu benötigst du den richtigen Prana-Fluß entlang der Wirbelsäule. Für die Atemschritte 7 bis 13 gibt es nur eine Fingerfolge, die die ganze Zeit gleich bleibt. Es sind die Finger 1,2 und 3, die sich berühren. Statt wie bisher sich auf die Tetraeder zu konzentrieren geht es nun um die Prana-Röhre, sprich deine Wirbelsäule. Daher visualisiere bei den Atemschritten ein reines, weißes Licht.
  • Beim Einatmen fließt das männliche Prana Licht die Wirbelsäule hinunter bis zum Nabel. Beim Ausatmen steigt das weibliche Prana Licht vom Fuß hinauf bis zum Nabel. Beide Prana treffen sich am Nabel bzw. am Solarplexuschakra. Lenke deine gesamte Aufmerksamkeit darauf. Bei jedem einzelnem Atemschritt der Folge 7 bis 13 kommt zudem beiden Prana noch etwas hinzu. Du benötigst daher deine volle Konzentration und Aufmerksamkeit.
  • Atme bei jedem Schritt sieben Sekunden ein und dann wieder sieben Sekunden aus. Zwischen jedem Schritt gibt es keine Pause.
  • Beginne nun mit dem 7. Atem. Während du sieben Sekunden lang tief einatmest visualierst du die zwei Ströme, die sich am Nabel treffen. Mit diesem Zusammentreffen entsteht eine kleine Energie-Kugel. Sie ist erst so groß wie eine Orange. Doch du wirst sie nun immer mehr wachsen lassen. Atme jetzt sieben Sekunden aus. Deine Lichtkugel wächst nun weiter und hat einen Durchmesser von ca 20 cm.
  • Nun fahre mit dem achten Atemschritt fort. Visualisiere dabei wie die Energiekugel immer größer wird. Die Kugel ist nun so groß, dass sie den gesamten Körper einhüllt. Sie hat nun ihr Maximum erreicht. Sie wird auch Mond-Kugel genannt.
  • Nun gelangst du zum neunten Atemzug. Die Kugel ist nun fertig in ihrer Größe. Richte nun die Strahlen der Prana auf diese Kugel, dass diese noch strahlender wird.
  • Du bist nun  beim zehnten Atemzug. Atme sieben Sekunden ein und du merkst, dass sich die Kugel in eine leuchtende, blendende Lichtkugel verwandelt. Nach Beendigung des Einatmens spürst du, wie die Kugel bereit ist, sich zu transformieren. Forme daher beim Ausatmen ein kleines Loch mit dem Mund. Atme nun kraftvoll eine Sekunde lang durch diese Mundöffnung aus. Dadurch dehnt sich die Kugel zu einem riesigen Ball aus. Er ist sonnengelb, aber sie ist noch nicht stabil. Das ist sehr wichtig beim Meditieren lernen.
  • Mit den Schritten 11, 12 und 13 stabilisierst du die Licht-Kugel weiter. Erst nach dem 13. Atemschritt ist die Kugel stabil genug. Sieh genau in dich hinein. Die kleine Kugel, die zu Beginn entstand ist immer noch da. Sie befindet sich an der Stelle, an den beide Prana-Flüße sich treffen. Im Bereich des Nabels. Sie ist gefangen in der großen Kugel.
  • Du hast nun einen großen Schritt geschafft. Jetzt bloß nicht aufgeben. Es wird Zeit für den 14. Atemschritt. Dieser soll das Gleichgewicht zwischen der Pragna Energie im Körper und dem Bewusstsein ausschalten. Es wird Zeit, dass du von der 3. Dimension in die 4. wechselst. Fühle mit dem Herzen.
  • Bei dieser 14. Atmung werden auch die Finger neu berührt. Männer legen ihre linke Hand auf die rechte und berühren die Daumen. Frauen legen die rechte Hand auf die Linke und verbinden ebenfalls die Daumen miteinander. Diese Haltung bleibt nun bis zur letzten Atmung.
  • Während du wieder tief Ein- und Ausatmest visualisiere deine Energie-Kugel. Sie bewegt sich im Kugelzentrum langsam aufwärts in Richtung Herzen. Auch die äußere, große Kugel bewegt sich mit. Während dieses Wandern wechselst du von der 3. Dimension in die 4. Dimension deines Bewusstseins.
  • Bevor du nun zum 15. Atemschritt übergehst, gibt es hier eine kleine Zwischenatmung. Sie dient als kleine Pause und als Zeit, sich mit deinem Höheren Selbst zu finden. Erst, wenn du dein Höheres Selbst gefunden hast, kannst du weiter zum Atem 15 überwechseln.
  • Während du in der Zwischenatmung steckst, amte nicht so tief, sondern eher flach. Konzentriere dich dabei auf die Liebe und auf deine zwei Energieströme. Behalte diese Zwischenatmung mindestens 15 Sekunden. Nur dann bist du auch entspannt genug mit den nächsten Schritten fortzufahren. Lasse dir Zeit zum Lernen, es kann auch länger dauern, bis es mit der neu gelernten Meditation klappt. Es ist wichtig, dass du dein Höheres Selbst gefunden hast. Nur dann machen die nächsten Atemschritte auch Sinn.
  • Du hast es geschafft, du bist nun bei Atem Nr. 15 angekommen. Jetzt wirst du dein MER-KA-BA rotieren lassen. Dafür benötigt die Körper den Code „Gleiche Geschwindigkeit“. Diesen übermittelst du per Gedanken während du wieder sieben Sekunden einatmest. Das Ausatmen erfolgt dieses mal über ein kleines Loch im Mund. Amte kraftvoll und schnell aus. Du merkst, wie die mentalen und emotionalen Doppel-Tetraeder sich rotieren. Das sind das weibliche und männliche Tetraeder zusammen. Sie rotieren in 1/3 der Lichtgeschwindigkeit. Die „MER-KA-BA“ ist nun aktiviert.
  • Achtung! Jetzt wird es schneller: Du bist nun bei Atem Nr. 16 angelangt. Gebe beim Einatmen nun den Code 3421 an deinen Geist weiter. Das bedeutet, dass sich nun dein Doppel-Tetraeder sich 34 mal gegen den Uhrzeigersinn dreht. Das emotionale Doppel hingegen bewegt sich 21 mal im Uhrzeigersinn. Es klingt zwar kompliziert, doch du wirst sehen, es geht von ganz alleine. Du brauchst keine Willenskraft. Du bist so entspannt, dass alles gelingt.
  • Atme wieder durch ein kleines Loch im Mund aus. Verwende hier große Kraft. Damit erreichst du, dass die Rotationsgeschwindigkeit sich auf 2/3 der Lichtgeschwindigkeit erhöht. Durch diese schnelle Drehung entsteht eine Ausbuchtung in der Mitte der Energiekugel. Sieh genau hin, denn so schnell wie sie rotiert, transformiert sie zu einer Scheibe. Sie sieht aus wie eine fliegende Untertasse. Das nennt man „Energie-Matrix“, was wiederum gleichzusetzen ist mit der MER-KA-BA.
  • Du bist nun fast am Ziel. Du bist beim Atemschritt 17 angelangt. Fühle mit deinem Herzen weiterhin bedingungslose Liebe. Gib beim Einatmen den Code „9/10 Lichtgeschwindigkeit“ in deinen Geist ein. Bei dieser Geschwindigkeit werden alle Elektronen in der physischen Dimension ihre Atome umkreisen.
  • Auch hier wieder durch ein kleines Loch kräftig ausatmen. Dadurch erreicht dein MER-KA-BA eine Lichtgeschwindigkeit von 9/10. Hiermit wird die Rotation stabilisiert. Fest wie ein Stein dreht sich nun der Kreis. Du hast es geschafft. Dank der Zentrifugalkraft sind nun alle Kräfte aufeinander abgestimmt. Du bist nun in der stabilen 3. Dimension, wo alle Siddhis möglich sind. Das sind spirituelle Kräfte, wie Telepathie. Alles was du nun in der MER-KA-BA denkst und fühlst wird Wirklichkeit.
  • Du hast es nun weit geschafft. Du bist beim letzten Atemschritt angelangt. Dieser Atem ist der schwerste auf der Reise, die du bis hierher gemacht hast. Dieser Atem kann nicht von dir alleine ausgeführt werden. Hierfür benötigst du dein eigenes Höheres Selbst und ein erweitertes Bewusstsein. Nur wenn er bereit ist, kannst du diesen letzten Atemzug ausüben. Damit erreichst du dann eine 90 Grad Drehung, um von der 3. Dimension in andere einzutreten. Mit diesem letzten Atemschritt gelangst du in die 4. Dimension. Du kannst nun bis zu deinem Ursprungspunkt gelangen. Alles was du nun siehst, fühlst und erlebst, ist sehr energiereich und auf einer Ebene, auf die nur wenige kommen. Genieße diesen Moment, während du weiter Ein.- und dann Ausatmest.

Herzlichen Glückwusch, du hast das MER-KA-BA geschafft. Du wirst feststellen, dass es hier ein wenig Übung bedarf, ehe du es bis zum letzten Atemschritt schaffst. Gib nicht auf, sondern übe, übe. Je öfter du dich der Merkaba-Atem-Meditation widmest, umso besser wirst du.

Meditation gegen emotionale Leiden

Leiden gibt es viele und diese müssen nicht immer körperlich sein. Oft ist es ein unruhiger Geist, der einen nicht schlafen lässt oder Sorgen, die einen Quälen. Bei diesen Leiden ist es wichtig, sich entspannen zu können. Wenn man diese völlige Hingabe der Entspannung beherrscht, dann kann einem nichts mehr stören oder anhaben. Kann man sich nicht entspannen, dann empfindet man schnell alles als störend. Grund genug, sich einer einfachen Meditationsübung zu bedienen, die sehr wirkungsvoll ist bei körperlichen und seelischen Leiden.

Vorbereitung für die einfache Meditationsübung

Es ist egal, zu welcher Uhrzeit man diese Meditationsübung durchführt. Immer, wenn man das Bedürfnis hat sich zu entspannen oder seinen Frieden in der Brust zu spüren, sollte man diese Meditation durchführen. Sie dauert ungefähr 30 Minuten und ist in vier Phasen unterteilt. Um eine tiefe Entspannung zu erreichen, ist es sinnvoll täglich diese Meditation zu wiederholen. Je öfter man sie durchführt, umso besser und leichter kann man sich entspannen. Wer mag, kann während der Meditation sanfte, ruhige Musik hören.

Erste Phase – einfach Entspannen (5 Minuten)

Lege dich hin. Schließe die Augen und entspanne dich. Damit du dich richtig entspannen kannst, fühle deinen Körper. Beginne dabei mit den Füßen. Spürst du jeden einzelen Zeh? Gehe nun aufwärts, bis dein Atem ruhig fließt und du dich entspannt fühlst. Vergiss dabei nicht die Gesichtsmuskeln. Um sich richtig zu entspannen, spanne jeden Muskel vorher richtig an und entspanne dann wieder.

Zweite Phase – Fühle die Herzgegend ( 10 Minuten)

Richte nun deine gesamte Aufmerksamkeit auf den Raum zwischen deinen Achseln. Vergiss den restlichen Körper und spüre und fühle die Herzgegend. Deine Brust hebt und senkt sich gleichmäßig und mit jedem Atemzug wird dein Herz stiller und ruhiger. Nach einiger Zeit spürst du, wie sich dein Herz mit einem großen Frieden füllt. Atme dabei sanft.

Dritte Phase – Bewegung (10 Minuten)

Öffne nun die Augen und bewege dich. Achte darauf, dass trotz der Bewegung deine Aufmerksamkeit sich weiter auf die Herzgegend fokussiert. Welche Gefühle spürst du? Drücke diese nun mit deinem Körper aus. Tanze, schwinge, so wie du dich gerade fühlst.

Vierte Phase – Umgebung wahrnehmen (5 Minuten)

Zum Abschluss genieße noch einmal die Stille. Setze dich wieder hin, lass aber die Augen offen. Betrachte deine Umgebung nun aufmerksam und nimm alles um die herum wahr. Fühlst du dich entspannter? Nun bist du bereit für neue Herausforderungen!

Die energiereiche OSHO Kundalini Meditation

Keine Kraft mehr? Der Tag geht einfach nicht zu Ende? Neue Energie muss her? Dann ist die OSHO Kundalini Meditation genau das Richtige. Energie auftanken und den Alltagsstress abschütteln, das gelingt nur, wenn man sich richtig entspannen kann. Nach dieser Meditation fühlt man sich wie neu geboren und hat Kraft den Tag zu überstehen. Sie eignet sich auch gut für die Mittagspause, sowie nach der Arbeit, um sich vom Stress im Büro zu erholen.

Vorbereitung

Für diese Meditation wird eine Musik benötigt. Es kann eine spezielle OSHO Meditation sein oder eine ruhige, meditative Musik. Die Kundalini Meditation dauert eine Stunde und ist in vier Phasen unterteilt. Die ersten drei Phasen werden mit Musik untermalt, während die letzte Phase in absoluter Stille verbracht wird. Bevor man mit der Meditation beginnen kann, sollte man sich etwas Bequemes anziehen und sich einen ruhigen Ort suchen, an dem keiner gestört wird und man selbst auch Ruhe hat.

Anleitung zur Kundalini Meditation – Erholung nach der Arbeit

Erste Phase: Schüttelphase (15 Minuten)

Werde locker und schüttle deinen Körper. Spüre, wie die Energie langsam in deinem Körper aufsteigt, beginnend von den Füßen. Schüttle alle Spannungen ab und werde zu einem schüttelnden Körper. Entscheide selbst, ob du dabei die Augen geschlossen oder offen lassen möchtest. So, wie du es für dich am besten empfindest. Denke nicht beim Schütteln, lasse es selbst geschehen. Mach es nicht bewusst, sondern stell dich hin und warte, fühle, wie dein Körper sich von alleine schüttelt und lass es geschehen. Beginnt der Körper langsam an zu zittern, dann helfe nach, erzwinge jedoch nichts. Genieße das Schütteln und habe keine Angst davor. Erfreue dich daran und heiße es willkommen.

Erzwingst du es, dann ist es keine Meditation mehr, sondern eher eine Gymnastik, sei also locker und entspannt dabei. Es geht nicht um den Körper, sondern um dich, um dein Inneres, dieses soll zittern und geschüttelt werden. Verinnerliche es dir. Schüttle also dein Wesen, deine Härte, lass das Schütteln in dir strömen und lasse es einfach geschehen.

Zweite Phase: Tanze (15 Minuten)

Bewege dich nun zur Musik, tanze wie es dir gefällt. Lass den ganzen Körper den Takt der Musik spüren und sich danach bewegen. Auch hier kannst du wieder entscheiden ob mit geschlossenen oder geöffneten Augen. Versuche beide Varianten und merke den Unterschied. Denke nicht beim Tanzen, sondern bewege den Körper, wie er es will.

Dritte Phase: Nimm dich selbst wahr (15 Minuten)

Es wird Zeit für die Stille. Setze dich hin und lausche der Musik. Entspanne dich und schließe die Augen. Möchtest du lieber stehen, ist das auch kein Problem, nur die Augen sollten dabei geschlossen bleiben. Horche in dein Innerstes, was geschieht gerade? Lausche auf das, was passiert.

Vierte Phase: Die Stille genießen (15 Minuten)

Bleibe gleich liegen oder lege dich nun hin. Schließe die Augen und genieße die Ruhe. Die Musik sollte nun ausgeschaltet sein. Höre deinen Atem und spüre, wie dein Körper immer entspannter wird. Sei still und genieße diesen Augenblick.

Öffne nun wieder die Augen.

Die OSHO Dynamische Meditation

Täglich erhalten wir neue Eindrücke von unserer Umwelt. Der Kopf wird viel angestrengt und man versucht auch im größten Chaos noch still und entspannt zu sein. Zudem möchte man aber weiterhin aktiv bleiben. Um das alles unter einen Hut zu bekommen, Bedarf es einer langen Übung. Die Dynamische Meditation ist hierfür bestens geeignet, um beides zu vereinbaren: Stille und Aktivität zugleich.

Täglich erhalten wir neue Eindrücke von unserer Umwelt. Der Kopf wird viel angestrengt und man versucht auch im größten Chaos noch still und entspannt zu sein. Zudem möchte man aber weiterhin aktiv bleiben. Um das alles unter einen Hut zu bekommen, Bedarf es einer langen Übung. Die Dynamische Meditation ist hierfür bestens geeignet, um beides zu vereinbaren: Stille und Aktivität zugleich.

Vorbereitung

Bevor man mit der Meditation beginnt, sollte man sich einen ruhigen Ort suchen. Zudem sollte man ca eine Stunde hierfür einplanen und vorher sicherstellen, dass man nicht gestört wird, aber auch keinen stört. Die Augen bleiben während der gesamten Meditation geschlossen.

Anleitung für die OSHO Dynamische Meditation

Die OSHO Dynamische Meditation unterteilt sich in fünf Phasen und jede Phase dauert zehn bis fünfzehn Minuten.

Erste Phase: schnell und chaotisch atmen (10 Minuten)

Wir beginnen mit dem Atmen. Atme durch die Nase und zwar so chaotisch, wie du nur kannst. Achte nicht auf das Einatmen, sondern eher auf das Ausatmen. Atme schnell und heftig, so weit es dir möglich ist. Spüre die Energie, die durch deinen Körper dabei fließt. Beginne erst langsam mit der Atmung und steigere sie immer mehr, bis zu dem Punkt, an dem es nicht schneller mehr geht. Doch beachte hierbei, nicht schon in der ersten Phase dich auszutoben. Spare noch ein wenig Energie für die nächsten Phasen auf.

Zweite Phase: Emotionen und Gefühle ausdrücken (10 Minuten)

Nun darfst du explodieren. Natürlich nur im wörtlichen Sinne. Lasse all deine Wut, deinen Frust alles, was dich bewegt, heraus und schreie, brülle oder hüpfe. Schüttle dich oder Tanze, wenn dir mehr Singen oder Lachen zu Mute ist, dann tue es. Drücke dich aus, drücke deine Gedanken und Gefühle mit jeder Bewegung aus. Wichtig ist, dass du dabei deinen ganzen Körper in Bewegung hältst. Wenn du zu Beginn noch etwas schüchtern bist, dann schauspielere, bis du soweit bist. Schalte den Kopf aus und lasse dein Herz bestimmen, welche Emotionen du zeigen möchtest.

Dritte Phase: Springen (10 Minuten)

Jetzt springe  und hebe dabei die Arme hoch und rufe dabei „Huh! Huh! Huh!“ Spreche dieses Mantra aus deinem Innersten heraus. Es sollte tief aus dem Bauch kommen. Immer wenn du wieder mit deinen Füßen auf dem Boden landest, lasse dieses Mantra in deinem Sexzentrum pulsieren. Nutze deine gesamte Energie und gebe alles, was du hast. Du darfst dich jetzt komplett erschöpfen.

Vierte Phase: Still sein, nicht bewegen (15 Minuten)

STOP! Bleibe in der Position, in der du dich gerade befindest. Es soll nicht dabei bequem sein, also bleibe so, wie du gerade bist. Versuche dich nicht zu bewegen, kein Kratzen, kein Husten. Schaffst du es nicht, entweicht die Energie und alles, was du bisher gemacht hast, wäre umsonst gewesen. Bleibe daher so ruhig wie möglich und nimm deine Umgebung und vor allem dich persönlich war. Wie reagiert dein Körper? Was geschieht gerade mit ihm?

Fünfte Phase: Danken ( 15 Minuten)

Tanze und drücke deinen Dank an die Schöpfung aus. Nimm das erworbene Glücksgefühl mit in den Tag und lasse alle daran teilhaben. Spüre die neue Energie in dir.

Öffne nun die Augen.

Wie bist du mit der Meditation zurecht gekommen? Welche Gefühle sind entstanden, und was hat sich geändert? Teile mit mir deine Erfahrungen im Kommentarfeld! 🙂