Tantra Meditation für die Liebe

Diese Meditation stammt ursprünglich aus der Tantra. Hierbei geht es darum alle Sinne aufzulösen, die sich im Herzen befinden, denn nur so erreicht man das Zentrum des Lotus. Bei dieser Meditation geht es darum, sich vorzustellen, wie jeder Sinn ins Herz eindring und dann vom Herzen komplett aufgenommen und dann ausgelöst wird. Man stelle sich vor, das Herz ist wie ein Lotus, sowie jedes Sinnesorgan ein Lotus ist. Jeder Sinn, der in das Sinnesorgan dringt, ist gleichzusetzen mit einem Blütenblatt des Lotus. Der Lotus im Herzen bewirkt eine Zentrierung, die wiederum dafür sorgt, dass man im Herzen aufgeht und der Verstand mit der Arbeit ruht. Ist das der Fall, dann „fällt“ man hinunter in den Nabel und dann befindet man sich im Zustand jenseits des Herzens. Man ist im Hara angelangt, dem Ursprung von Allem.

Mit dieser Meditation kommt man seinem Geliebten näher. Daher ist diese Meditation besonders für Paare geeignet.

Vorbereitung für die Tantra Meditation

Für diese Liebes-Meditation benötigt man eine CD mit sanfter, vielleicht auch romantischer Musik. Es sollte für beide Partner ausreichend Platz sein. Die Meditation dauert 40 Minuten, kann aber auch länger sein, da Phase zwei zeitlich unbegrenzt ist.

Diese Liebes-Meditation kann man auch alleine durchführen. Da es um das Fühlen mit dem Herzen geht, kann das auch mit einem anderen lebenden Objekt durchgeführt werden, wie beispielsweise eine Pflanze, ein Tier, ein Baum oder etwas anderes Lebendes. Einfach berühren und dabei die Augen schließen. Nun einen Kontakt herstellen, sprich eine Kommunikation vom Herzen zur Erde.

Die Liebes-Meditation unterteilt sich in vier Phasen.

Anleitung zur Tantra Liebes-Meditation

Erste Phase – Den Gegenüber wahrnehmen (ca. 10 Minuten)

Schließt eure Augen und setzt euch gegenüber. Lauscht nicht nur mit den Ohren, sondern auch mit dem Herzen zehn Minuten lang der sanften Musik. Denkt nichts dabei und vergesst euren Kopf, so als hättet ihr keinen mehr. Der Oberkörper kann dem Rhythmus der Musik angepasst und im Takt mit geschwungen werden.
Wenn ihr möchtet, könnt ihr mit der Hand euer Herz berühren.

Zweite Phase – Erkunde mit allen Sinnen den Körper

Ihr könnt die Augen nun wieder öffnen. Es wird Zeit eure Sinne einzusetzen. Betrachtet euren Partner genau, danach berührt ihn. Wie fühlt er sich an? Wie riecht er? Nehmt alles wahr und lasst eure Eindrücke, Gedanken und Gefühle direkt in euer Herz fließen. Lasst die berührende Hand euer Herz sein, das den Partner berührt. Nehmt euch dafür so viel Zeit, wie ihr wollt.

Dritte Phase – Gemeinsam sich bewegen und tanzen

Steht nun auf und lauscht auf die Musik. Bewegt euch dazu, spürt den Rhythmus der Musik (wie in der Samatha Meditation) und tanzt dazu 10 Minuten. Lasst eure gerade gewonnenen Eindrücke Zeit, sich in den Nabel zu wandern und sich dann im Zentrum aufzulösen.

Vierte Phase – Ruhe genießen (10 Minuten)

Es wird Zeit für die Ruhe. Setzt oder legt euch hin und genießt die Stille. Bewegt euch dabei nicht und spürt eure Eindrücke. Ihr könnt die Augen noch einmal schließen. Was spürt ihr? Genießt diese neuen Gefühle, Eindrücke und Empfindungen zehn Minuten lang.

Die erfüllende OSHO Chakra-Atem-Meditation

Der Körper ist mit Energie gefüllt, doch dann kommt es vor, dass diese Energie neu aufgeladen werden muss. Der Mensch muss sich neu erden und aufladen. Zudem benötigt man oft einmal Einsichten in die Mysterien des Lebens und genau hier setzt die erfüllende und zugleich auch energetisierende OSHO Chakra-Atem-Meditation ein. Mit jedem Atemzug kann man die sieben Chakren spüren und diese für ein erweitertes Bewusstheit oder für die Meditation öffnen.

Wer noch nie etwas von Chakren gehört hat, der sollte wissen, dass es insgesamt 7 Chakren gibt. Das erste Chakra, das Wurzelchakra findet man zwischen Anus und den Genitalien. Um sich ein Chakra vorstellen zu können, assoziiert man die jeweilige Farbe als eine Art Lichtquelle an der jeweiligen Stelle des Körpers. Beim Wurzelchakra leuchtet ein kräftiges Rot. Das zweite Chakra ist das Sakralchakra, welches ein orangfarbendes Licht ausstrahlt. Zu finden ist es eine Handbreit unter dem Bauchnabel. Das Solarplexuschakra ist das dritte Chakra und befindet sich direkt über dem Sonnegeflecht, also in Höhe des Magens. Es strahlt in einem Sonnengelb und gilt als ein zentraler Knotenpunkt der Nervensysteme im Körper. Das vierte Chakra findet man in der Höhe des Herzens und wird somit auch als Herzchakra bezeichnet. Es leuchtet in einem saftigen Grün. Das Halschakra ist das fünfte Chakra und ist direkt am Hals, welches mit der Farbe Hellblau in Verbindung gebracht wird. Das sechste Chakra ist das Stirnchakra. Es erstrahlt in einem Indigoblau und befindet sich zwischen den Augenbrauen. Das letzte und somit das siebte Chakra ist das Kronenchakra. Es erstrahlt in einem kräftigem Violett und sitzt über dem Scheitel des Kopfes.

Mit der OSHO Chakra-Atem-Meditation wird mit einem tiefen und kraftvollem Atem neue Energie in die Chakren geschickt. So ist es einem möglich jedes einzelne Chakra zu spüren und dessen Eigenschaften zu erfahren. Mit dem richtigen Atmen wird man sich seiner sieben Chakras bewusst.

Vorbereitung der Meditation

Bevor mit der Meditation begonnen werden kann, sollte man dafür sorgen, dass man nicht gestört wird. Zudem sollte die Meditation nicht nach einer Mahlzeit durchgeführt werden. Es ist wichtig, mindestens eine Stunden vergehen zu lassen, ehe die Meditation begonnen werden kann. Um in Ruhe die OSHO Chakra-Atem-Meditation durchführen zu können, sollte man eine Stunde Zeit einplanen und sich einen ruhigen und ungestörten Platz suchen. Als Begleitung der Meditation eignet sich die OSHO Chakra Breathing CD. Wer diese nicht zur Hand hat, kann auch eine andere Meditations-CD, eine Klangschalen-CD oder eine beruhigende Musik wählen. Die Meditation ist in zwei Phasen unterteilt. Die erste Phase wird dreimal wiederholt und dauert jedes mal 15 Minuten. Die Augen sollten während der gesamten Meditation geschlossen bleiben.

Erste Phase: Atmung durch die 7 Chakren (3 x 15 Min)

Spreize die Füße und stehe entspannt. Sie sollten ungefähr Schulterbreit auseinander stehen. Sei locker und entspannt. Atme durch den geöffneten Mund. Atme tief und schnell ein und spüre wie die Atemluft in das erste Chakra, in dein Wurzelchakra hinein fließt. Behalte die Aufmerksamkeit fokussiert auf das Chakra, während due weiter kraftvoll ein- und ausatmest. Bleibe in einem Rhythmus und erzwinge nichts mit Gewalt, es soll sich angenehm anfühlen, nicht gehetzt. Es soll dir ermöglichen deine Gefühle und Empfindungen in jedem Chakra zu spüren.

In die oberen Chakren steigen und immer sanfter dabei werden

Hörst du schon eine kleine Glocke? Atme in das Wurzelchakra, bis dich ein kleiner, sanfter Glockenton darauf hinweist, ins nächste Chakra aufzusteigen. Das wäre nun das Sakralchakra. Fahre mit dem Atmen fort und fokussiere dich nun auf das zweite Chakra. Ertönt auch hier eine Glocke, dann steige auf in das nächste Chakra. Während du langsam höher im Bereich der Chakren steigst, sollte dein Atem schneller werden. Es sollte aber nicht erzwungen werden, denn es ist wichtig, dass es ein sanfter Atem ist. Du solltest nur zweimal so schnell Atmen im siebten Chakra, als wie du es im ersten getan hast. Zart, aber schnell sollte der Atem sein.

Es ist hilfreich den Körper zu schütteln, ihn steif zu halten, wirkt sich nicht positiv auf eine entspannte Haltung aus. Strecke in zwischendurch einmal oder schwinge das Becken.. Die Arme und Hände solltest du ebenfalls beim Atmen bewegen. Entwickle dabei einen eigenen Rhythmus. Passe die Bewegungen deinem Atmen an. Die Füße sollten fest stehen bleiben, so als seien sie mit der Erde verwurzelt. Dennoch darfst du die Knie und die Hüfte bewegen. Beachte dabei, dass deine Aufmerksamkeit sich auf die Chakren richten sollte und nicht auf die Bewegungen deines Körpers oder deines Atems.

Von sieben zurück auf eins und das in zwei Minuten

Es ist geschafft, du bist im siebten Chakra, dem Kronenchakra angelangt. Du merkst es, wenn du drei Glockentöne hörst. Jetzt wird es Zeit wieder umzukehren. Kehre durch jedes einzelne Chakra wieder zurück zum Wurzelchakra. Da du nun von oben nach unten atmest, wird auch der Atem von Chakra zu Chakra wieder langsamer. Lasse die Energie vom siebten Chakra aus, langsam wieder nach unten fließen. Spüre es, wie es durch jedes Chakra immer weiter nach unten fließt. Stelle dir vor, wie die sieben Farben sich immer mehr und mehr vereinen und am Ende wie ein Regenbogens im Wurzelchakra leuchten. Für dieses Herunteratmen nehme dir zwei Minuten. Entscheide dabei selbst, bei welchem Chakra du länger herunteramten möchtest und bei welchem nicht.
Du hast die ersten 15 Minuten geschafft. Genieße nun ein paar Minuten der Stille. Fühlst du dich gut dabei? Beginne nun mit Phase eins erneut, starte vom Wurzelchakra aus und atme dich wieder herauf bis zum Kronenchakra. Wiederhole das insgesamt drei mal, sodass du für Phase eins 45 Minuten benötigst.

Zweite Phase: Nimm alles um dich herum wahr und sitze dabei still (15 Minuten)

Setze dich nach der dritten Atemfolge hin und lasse die Augen weiter geschlossen. Genieße die Stille, die dich umgibt. Lasse die Gedanken vorüberziehen und fokussiere nichts. Öffne dich und beobachte, was mit dir und mit deinem Körper geschieht. Bleibe 15 Minuten entspannt, bei Bedarf auch länger. Wenn du dich wieder bereit für den Alltag fühlst, dann öffne die Augen.

Was ist, wenn ich keine Chakren fühlen kann?

Wer das erste Mal Kontakt mit seinen Chakren hat, der bekommt oft das Gefühl, diese nicht zu spüren. Das ist nicht schlimm und sollte auch nicht verunsichern. Da jedes Chakra und seine Lage beschrieben ist, atme in diese Gegend, sei dabei sanft und nicht gewaltsam, dein Atem wird den Weg in das jeweilige Chakra finden.

Die OSHO Dynamische Meditation

Täglich erhalten wir neue Eindrücke von unserer Umwelt. Der Kopf wird viel angestrengt und man versucht auch im größten Chaos noch still und entspannt zu sein. Zudem möchte man aber weiterhin aktiv bleiben. Um das alles unter einen Hut zu bekommen, Bedarf es einer langen Übung. Die Dynamische Meditation ist hierfür bestens geeignet, um beides zu vereinbaren: Stille und Aktivität zugleich.

Täglich erhalten wir neue Eindrücke von unserer Umwelt. Der Kopf wird viel angestrengt und man versucht auch im größten Chaos noch still und entspannt zu sein. Zudem möchte man aber weiterhin aktiv bleiben. Um das alles unter einen Hut zu bekommen, Bedarf es einer langen Übung. Die Dynamische Meditation ist hierfür bestens geeignet, um beides zu vereinbaren: Stille und Aktivität zugleich.

Vorbereitung

Bevor man mit der Meditation beginnt, sollte man sich einen ruhigen Ort suchen. Zudem sollte man ca eine Stunde hierfür einplanen und vorher sicherstellen, dass man nicht gestört wird, aber auch keinen stört. Die Augen bleiben während der gesamten Meditation geschlossen.

Anleitung für die OSHO Dynamische Meditation

Die OSHO Dynamische Meditation unterteilt sich in fünf Phasen und jede Phase dauert zehn bis fünfzehn Minuten.

Erste Phase: schnell und chaotisch atmen (10 Minuten)

Wir beginnen mit dem Atmen. Atme durch die Nase und zwar so chaotisch, wie du nur kannst. Achte nicht auf das Einatmen, sondern eher auf das Ausatmen. Atme schnell und heftig, so weit es dir möglich ist. Spüre die Energie, die durch deinen Körper dabei fließt. Beginne erst langsam mit der Atmung und steigere sie immer mehr, bis zu dem Punkt, an dem es nicht schneller mehr geht. Doch beachte hierbei, nicht schon in der ersten Phase dich auszutoben. Spare noch ein wenig Energie für die nächsten Phasen auf.

Zweite Phase: Emotionen und Gefühle ausdrücken (10 Minuten)

Nun darfst du explodieren. Natürlich nur im wörtlichen Sinne. Lasse all deine Wut, deinen Frust alles, was dich bewegt, heraus und schreie, brülle oder hüpfe. Schüttle dich oder Tanze, wenn dir mehr Singen oder Lachen zu Mute ist, dann tue es. Drücke dich aus, drücke deine Gedanken und Gefühle mit jeder Bewegung aus. Wichtig ist, dass du dabei deinen ganzen Körper in Bewegung hältst. Wenn du zu Beginn noch etwas schüchtern bist, dann schauspielere, bis du soweit bist. Schalte den Kopf aus und lasse dein Herz bestimmen, welche Emotionen du zeigen möchtest.

Dritte Phase: Springen (10 Minuten)

Jetzt springe  und hebe dabei die Arme hoch und rufe dabei „Huh! Huh! Huh!“ Spreche dieses Mantra aus deinem Innersten heraus. Es sollte tief aus dem Bauch kommen. Immer wenn du wieder mit deinen Füßen auf dem Boden landest, lasse dieses Mantra in deinem Sexzentrum pulsieren. Nutze deine gesamte Energie und gebe alles, was du hast. Du darfst dich jetzt komplett erschöpfen.

Vierte Phase: Still sein, nicht bewegen (15 Minuten)

STOP! Bleibe in der Position, in der du dich gerade befindest. Es soll nicht dabei bequem sein, also bleibe so, wie du gerade bist. Versuche dich nicht zu bewegen, kein Kratzen, kein Husten. Schaffst du es nicht, entweicht die Energie und alles, was du bisher gemacht hast, wäre umsonst gewesen. Bleibe daher so ruhig wie möglich und nimm deine Umgebung und vor allem dich persönlich war. Wie reagiert dein Körper? Was geschieht gerade mit ihm?

Fünfte Phase: Danken ( 15 Minuten)

Tanze und drücke deinen Dank an die Schöpfung aus. Nimm das erworbene Glücksgefühl mit in den Tag und lasse alle daran teilhaben. Spüre die neue Energie in dir.

Öffne nun die Augen.

Wie bist du mit der Meditation zurecht gekommen? Welche Gefühle sind entstanden, und was hat sich geändert? Teile mit mir deine Erfahrungen im Kommentarfeld! 🙂